FlussFilmFest Eberswalde am 26. November
Save the Blue Heart
Eine Flut an Staudamm- und Wasserkraftprojekten bedroht die letzten freien Flüsse Europas. Darum geht es auch im Film "Blue Heart" (Bild von Andrew Burr)
FlussFilmFest Berlin 19. Januar 2020
Freie Flüsse - Shakawe, Botswana
Bildautor: Wynand Uys
Freie Flüsse - Black Diamond, USA
Bildautor: Jason Schuller

FlussFilmFest Berlin

FFF Logo BerlinDas FlussFilmFest der GRÜNEN LIGA hält in Berlin: 

  • Am 18 Januar ab 16:00 Uhr Soup´n´Talk in der Böll Stiftung – Schumann Straße 8, 10117 Berlin

Filmbeitrag : „Artifishal: Der Weg zur Vernichtung ist mit guten Absichten gepflastert“ 

  • Am 19 Januar ab 18:00 Uhr im Kino Moviemento – Kottbusser Damm 22, 10967 Berlin           

Filmbeiträge: "River Blue" und "The Undamaged

Am 18. Januar wird das Flussfilmfest der GRÜNEN LIGA erstmals im Rahmenprogramm der Demonstration „Wir haben es satt“ zu Gast sein. Ab 16:00 Uhr wird in den Räumen der Heinrich-Böll-Stiftung die Patagonia-Produktion „Artifishal: Der Weg zur Vernichtung ist mit guten Absichten gepflastert“ gezeigt.

Der erhellende und dennoch kontroverse 80-minütige Dokumentarfilm von Liars & Thieves! zeigt die Auswirkungen von Fischaufzuchtstationen und Fischfarmen, einer Industrie, welche die Erholung der Fischbestände verhindert, unsere Flüsse verschmutzt und das Problem, das sie vorgibt zu lösen, nur noch verschlimmert. Artifishal taucht tief in die kontrovers diskutierte Thematik ein und zeigt, wie sich Bürger dafür einsetzen, die weitere Zerstörung öffentlicher Gewässer zu verhindern und damit die bestehenden Wildlachs- und Meerforellenbestände zu schützen.

Die meisten europäischen Lachsfarmen befinden sich in Norwegen und Schottland, wo sie verheerende Schäden an den Küstenökosystemen anrichten. Die offenen Netzgehege der Fischfarmen sind ein zentraler Mitverursacher des dramatischen Rückgangs des wilden atlantischen Lachses. Und jetzt plant die Industrie, exponentiell in die unberührten Fjorde Islands zu expandieren und wächst auch in Norwegen, Schottland und Irland mit erschreckendem Tempo... Im Anschluss findet ein Expertengespräch statt.

Am nächsten Tag geht es mit Flussfilmen im schon gewohnten Spielort Moviemento am Kottbusser Damm weiter. Ab 18 Uhr folgt dabei Riverblue dem internationalen Fluss-Umweltschützer Mark Angelo über den ganzen Globus, um eine der weltweit umweltschädlichsten Industrien zu infiltrieren: die Modewelt. Durch aggressive chemische Manufakturprozesse und die unverantwortliche Entsorgung von giftigen Chemikalien, hat eines unserer Lieblingsprodukte Flüsse zerstört und die Leben von Menschen, deren Überleben von diesen Wasserwegen abhängig ist, nachhaltig beeinflusst. Riverblue macht auf die Zerstörung einiger der weltweit vitalsten Flüsse durch Textilproduktion aufmerksam, fordert aber auch signifikante Veränderungen in dieser Industrie, insbesondere von den großen Modemarken. Über nachhaltigen Textilkonsum möchten wir anschließend mit den Zuschauern ins Gespräch kommen. Ein weiterer Filmblock thematisiert Dämme und Wasserkraftanlagen an Wildflüssen.

Das Flussfilmfest wird veranstaltet von GRÜNE LIGA e.V. mit Unterstützung der Naturstiftung DAVID und Patagonia. Es wird gefördert durch das Umweltbundesamt und das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit. 

  • Am 18. Januar ab 16:00 Uhr Soup´n´Talk in der Böll Stiftung – Schumann Straße 8, 10117 Berlin
  • Am 19. Januar ab 18:00 Uhr im Kino Moviemento – Kottbusser Damm 22, 10967 Berlin

Komplettes Programm auf www.flussfilmfest.org


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